Wie viele Stühle passen an einen Esstisch? Maße und Rechenbeispiele
Wie viele Stühle an Ihren Esstisch passen, hängt von Stuhlbreite, Tischbeinen und Plattenform ab. Bei 180 cm sind vier bis sechs Stühle ein üblicher Ausgangspunkt; bei 200 oder 220 cm beginnen Sie häufig mit sechs. Zusätzliche Plätze sind erst nutzbar, wenn auch Beine, Armlehnen und Stirnseiten genügend Raum haben.
Dieser Colenis Ratgeber hilft Ihnen, die Anordnung an rechteckigen, runden und ovalen Tischen selbst zu berechnen. Sie finden Beispiele für 180, 200 und 220 cm sowie eine Prüfung für breite Armlehnstühle. Damit wählen Sie die Stuhlzahl nach Ihrer alltäglichen Nutzung.
Die einfachste Rechnung

Rechnen Sie für jede Tischseite:
Benötigte Breite = Anzahl der Stühle × Stuhlbreite + Anzahl der Zwischenräume × gewünschter Abstand.
Zwischen drei Stühlen liegen zwei Zwischenräume. Bei 52 cm breiten Stühlen und jeweils 10 cm Abstand ergibt das 3 × 52 + 2 × 10 = 176 cm. So breit ist die Anordnung. Je nach Tischgestell und Stuhlform brauchen Sie zusätzlich etwas Spielraum an den Enden.
Messen Sie dort, wo die Stühle tatsächlich stehen. Eine 200 cm lange Tischplatte kann zwischen weit eingerückten Beinen weniger Platz bieten als erwartet. Eine Armlehne kann außerdem auf einer anderen Höhe anstoßen als die Sitzfläche.
Welche Stuhlbreite setzen Sie ein?
Verwenden Sie die größte Breite an der Stelle, an der der Stuhl neben seinem Nachbarn steht. Das können Armlehnen, Rücken oder ein ausladendes Gestell sein. Bei unterschiedlichen Modellen addieren Sie die einzelnen Breiten, statt mit einem Durchschnitt zu rechnen.
Messen Sie die freie Tischbreite auf mehreren Höhen, wenn die Tischbeine schräg stehen. Die Sitzfläche kann dazwischenpassen, während die vorderen Stuhlbeine am Tischgestell anstoßen. Die Rechnung prüft einen Teil der Passform. Danach kontrollieren Sie die gesamte Anordnung mit den Stühlen oder ihren am Boden markierten Außenmaßen.
Rechteckige Tische von 160 bis 240 cm
Die folgenden Angaben sind mögliche Ausgangsanordnungen für übliche Esszimmerstühle. Sie garantieren keine Passform. Zählen Sie Plätze an den Stirnseiten nur mit, wenn genug Beinfreiheit besteht und die Personen nahe den Ecken nicht eingeengt werden.
| Tischlänge | Ausgangspunkt | Darauf achten |
|---|---|---|
| 160 cm | 4, manchmal 6 mit Stirnplätzen | Zwei je Längsseite; beide Stirnseiten einzeln prüfen |
| 180 cm | 4–6 | Drei je Längsseite können bei breiten Armlehnstühlen eng werden |
| 200 cm | 6, manchmal 8 | Für acht sind meist zwei nutzbare Stirnplätze erforderlich |
| 220 cm | 6–8 | Gestell und Freiraum an den Ecken entscheiden über die Stirnplätze |
| 240 cm | 6–8 | Breite Stühle stehen oft zu dritt je Längsseite angenehmer |
Wählen Sie für den Alltag eine Anordnung, in der sich alle gut bewegen können. Einen Stuhl für einen einzelnen Abend dazuzustellen ist etwas anderes, als täglich acht vollwertige Plätze zu benötigen.
Wie viele Stühle passen an einen Tisch mit 180 cm Länge?
Zwei Stühle pro Längsseite ergeben vier tägliche Plätze. Je ein Stuhl an den Stirnseiten kann die Zahl auf sechs erhöhen, sofern Plattenbreite und Gestell es zulassen. Drei Stühle nebeneinander sind eine andere Anordnung mit eigener Breitenprüfung. Für breite Armlehnstühle kann eine 180-cm-Platte dafür zu kurz sein.
Wie viele Stühle passen an einen 200 oder 220 cm langen Tisch?
Drei pro Längsseite sind oft der erste Plan für sechs Plätze. Die zusätzlichen 20 cm schaffen nur dann mehr Spielraum, wenn die Tischbeine ihn freilassen. Acht Plätze erfordern meist beide Stirnseiten und eine Prüfung der Eckpositionen.
Mit unterschiedlichen Stuhlbreiten und Endabständen rechnen

Die einfache Formel eignet sich für gleiche Stühle. Bei einer gemischten Reihe addieren Sie jede tatsächliche Breite einzeln. Anschließend kommen alle Zwischenräume und ein zusätzlicher Abstand an beiden Enden hinzu. Diese Endabstände sind zwischen Tischbeinen wichtig: Die Stühle sollen sich normal bewegen lassen und nicht nur zwischen zwei Linien auf einer Zeichnung passen.
Benötigte Reihenbreite = Summe aller Stuhlbreiten + alle Zwischenräume + beide Endabstände.
Nehmen Sie drei fiktive Stühle mit 52, 56 und 52 cm Breite. Zusammen sind das 160 cm. Zwei Zwischenräume von jeweils 10 cm ergeben 180 cm. Planen Sie an jedem Ende 4 cm ein, benötigen Sie 188 cm. Bei einer gemessenen Öffnung von 186 cm ist diese gewählte Anordnung 2 cm zu breit. Die Zahlen dienen als Beispiel: 4 cm sind keine allgemein empfohlene Endreserve.
Warum eine Durchschnittsbreite nicht genügt
Ein Durchschnitt kann bei der Summe helfen, zeigt aber keine Engstelle. Der breiteste Stuhl könnte neben einem schrägen Tischbein stehen oder weiter ausladende Armlehnen haben. Zeichnen Sie deshalb auch die Reihenfolge ein. Manchmal funktioniert dieselbe Gruppe in anderer Reihenfolge besser, obwohl ihre Gesamtbreite gleich bleibt.
Messen Sie auf der relevanten Höhe. Unter der Platte kann ein Tisch viel Platz bieten, am Boden wegen ausgestellter Beine weniger. Vergleichen Sie Rücken und Armlehnen mit der oberen Öffnung, die Stuhlbeine mit dem unteren Gestell. Weichen die Ergebnisse ab, zählt die kleinere nutzbare Öffnung am jeweiligen Kontaktpunkt.
Was tun, wenn es fast passt?
Prüfen Sie zuerst ein schmaleres Modell, zwei Stühle pro Seite oder eine andere Tischposition. Verkleinern Sie nicht automatisch alle Zwischenräume, bis die Rechnung stimmt. Eine Reihe ohne Bewegungsspielraum kann im Alltag stören. Die Breitensumme ist eine erste Auswahlhilfe; danach folgt die Probe mit Menschen am Tisch.
Auch bei mehreren Farben desselben Modells sollten Sie die Angaben der gewählten Ausführungen prüfen. Ein gemeinsamer Modellname ersetzt keine fehlenden Maße. Bewahren Sie die Daten Ihrer endgültigen Auswahl beim Tischplan auf.
Zwei Beispiele mit demselben Tisch
Beispiel A: drei schmalere Stühle nebeneinander
Ihr Tisch ist 200 cm lang und bietet auf der betreffenden Höhe 185 cm freie Breite. Drei 52 cm breite Stühle mit zwei Zwischenräumen von je 10 cm benötigen 176 cm. Damit bleiben insgesamt 9 cm an den Enden. Prüfen Sie zusätzlich die Stuhlbeine und den Platz für Ihre Füße.
Beispiel B: drei breite Armlehnstühle
Drei 60 cm breite Stühle benötigen mit denselben Abständen 200 cm. Sie passen nicht in die 185 cm freie Breite. Der Tisch ist weiterhin 200 cm lang, doch die Anordnung ist zu breit. Zwei Stühle je Längsseite und gegebenenfalls einer an jeder Stirnseite können besser passen.
Was passiert mit den übrigen Zentimetern?
In Beispiel A bleiben bei 185 cm freier Breite und einer 176 cm breiten Reihe noch 9 cm übrig. Das ist der gemeinsame Rest an beiden Enden, nicht 9 cm pro Seite. Bei genau mittiger Anordnung bleiben rechnerisch 4,5 cm auf jeder Seite. Ob das genügt, hängt unter anderem von der Form der Tischbeine ab.
Vergrößern Sie beide Zwischenräume von 10 auf 12 cm, wird dieselbe Reihe 180 cm breit. Insgesamt bleiben nur noch 5 cm Randabstand. Wenige Zentimeter mehr zwischen den Stühlen können die Beurteilung also verändern.
Wie viele Stühle passen an einen runden Tisch?
An einem runden Tisch stehen die Stühle schräg zueinander. Armlehnen, vordere Stuhlbeine und Knie können deshalb früher aufeinandertreffen. Teilen Sie nicht einfach den Umfang durch die Stuhlbreite: Das kann zu viele vermeintlich nutzbare Plätze ergeben.
| Durchmesser | Ausgangspunkt | Prüfen |
|---|---|---|
| 100–110 cm | 3–4 Stühle | Kompakte Stühle und das Tischgestell machen viel aus |
| 120 cm | 4 Stühle | Besonders breite Armlehnstühle ausprobieren |
| 130 cm | 4–5 Stühle | Bei fünf die schrägen Zwischenräume prüfen |
| 140–150 cm | 5–6 Stühle | Beinfreiheit am Mittelfuß oder an den Tischbeinen prüfen |
Bei einem ovalen Tisch nimmt die nutzbare Breite an den gerundeten Enden ab. Übertragen Sie die Angaben für rechteckige Tische daher nicht unverändert auf ovale oder dänisch-ovale Tischformen.
Vier oder sechs Stühle an einem runden Tisch mit 120 cm Durchmesser?
Beginnen Sie mit vier Alltagsplätzen und prüfen Sie diese mit den gewählten Modellen. Sechs Stühle können in eine Zeichnung passen, während sich Armlehnen oder Knie in der Praxis behindern. Den Plattenumfang durch eine feste Sitzbreite zu teilen, ist deshalb keine verlässliche Endkontrolle.
Am runden Tisch liegen Vorderbeine und Füße näher beieinander als die äußeren Rückenlehnen. Ein breiter Mittelfuß kann zusätzlich Beinfreiheit beanspruchen. Stellen Sie auch Teller, Glas und Besteck auf: Platz für einen Stuhl bedeutet nicht automatisch genügend Raum zum angenehmen Essen.
Eine vollständige Raumrechnung: Wo bleibt der Laufweg?
Ein Tisch mit genügend Sitzplätzen kann trotzdem zu groß für den Raum sein. Betrachten Sie neben seiner Länge auch einen Querschnitt des Essbereichs. Ziehen Sie von der gesamten Raumbreite die Tischbreite ab. Der Rest muss beide Seiten aufnehmen: Stühle, Bewegung und gegebenenfalls einen Durchgang.
Angenommen, der Raum ist 340 cm breit und der Tisch 90 cm. Es bleiben 250 cm. Bei mittiger Aufstellung liegen zwischen jeder Tischkante und Wand 125 cm. Das klingt großzügig, doch ein 40 cm tiefer Schrank reduziert den Abstand bis zu seiner Front auf einer Seite auf 85 cm. Eine offene Tür oder Schublade beansprucht vorübergehend weiteren Platz.
| Bereich | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Beide Seiten zusammen | 340 − 90 | 250 cm |
| Je Seite bei mittiger Aufstellung | 250 ÷ 2 | 125 cm |
| Seite mit 40 cm tiefem Schrank | 125 − 40 | 85 cm |
Diese Ergebnisse beschreiben Abstände zu Hindernissen, keine garantierten freien Durchgänge hinter besetzten Stühlen. Die Tiefe des Stuhls in Gebrauch muss noch abgezogen werden. Messen Sie mit einer sitzenden Person oder zeichnen Sie diese Position ein. Nur einen vollständig eingeschobenen Stuhl zu berücksichtigen ergibt ein zu optimistisches Bild.
Der Tisch muss nicht exakt in der Mitte stehen
Liegt der Küchenweg auf einer Seite, können Sie eine leichte Verschiebung prüfen. Was Sie dort gewinnen, fehlt auf der anderen Seite. Kontrollieren Sie deshalb, ob sich alle an der engeren Seite noch setzen und aufstehen können. Denken Sie bei der neuen Position auch an Pendelleuchte, Teppich und Türen.
Wiederholen Sie die Prüfung in Längsrichtung. Ein 200 cm langer Tisch in einem 400 cm langen Raum lässt insgesamt 200 cm für die Enden frei, bevor Möbel und Hindernisse abgezogen werden. Ein Kopfplatz macht einen Teil davon zum Sitzbereich und verändert den Laufweg. Tischbreite und Tischlänge verlangen daher getrennte Kontrollen.
Eine praktische Entscheidung: Sechs gut erreichbare Plätze sind sinnvoller als acht, von denen zwei täglich einen Durchgang blockieren. Ein größerer Tisch hilft nur, wenn der ganze Raum seine zusätzlichen Stühle aufnehmen kann.
Berücksichtigen Sie den Raum um den Tisch
Eine gute Anordnung passt in den Raum und lässt Platz zum Hinsetzen. Planen Sie zunächst ungefähr 90 cm zwischen Tischkante und Wand oder Schrank. Führt hier der regelmäßige Weg zur Küche entlang, kann mehr Abstand nötig sein, insbesondere hinter einer sitzenden Person.
Markieren Sie Tischform und Außenmaße der Stühle mit Klebeband auf dem Boden. Öffnen Sie Schranktüren, gehen Sie um die Anordnung herum und ziehen Sie einen vorhandenen Stuhl zurück. Beziehen Sie bei einem Drehstuhl die Bewegung der Armlehnen ein. Unser Ratgeber zu drehbaren Esszimmerstühlen zeigt, worauf es ankommt.
Messen Sie hinter den Stühlen sowohl bei besetztem Platz als auch beim Aufstehen. Ein Durchgang zur Küche erfüllt einen anderen Zweck als ein schmaler Bodenstreifen, an dem niemand vorbeigeht. Eine zum Tisch öffnende Tür oder eine Kommode kann den verfügbaren Raum weiter verringern.
Ergänzen Sie Heizkörper, Fensterbänke und Vorhänge im Grundriss. Eine Rückenlehne kann beim Zurückrücken einen Heizkörper früher berühren als die Wand. Verwenden Sie für eine erste Probe bodengeeignete Markierungen und lassen Sie genug Raum, um die Anordnung sicher auszuprobieren.
Ovale und dänisch ovale Tische beurteilen
Ein ovaler Tisch bietet an den Enden weniger volle Breite als ein rechteckiger. Dadurch können Stirnplätze näher an die Stühle der Längsseiten rücken. Dänisch oval beschreibt eine Form, aber kein festes Verhältnis von Länge, Breite und Rundung. Zwei gleich lange Platten können daher unterschiedliche Anordnungen verlangen.
Zeichnen Sie die Plattenform und markieren Sie jeden Sitzplatz. Lassen Sie eine Person an der Stirnseite und eine weitere auf dem angrenzenden Seitenplatz sitzen. Prüfen Sie Schulter- und Knieraum sowie die Tischbeine. Übernehmen Sie die Höchstzahl aus einer Tabelle für rechteckige Tische nicht ohne diese Kontrolle.
Der Einfluss von Gestell und Stirnplätzen
Vier Eckbeine, ein X-Gestell und ein Mittelfuß teilen den freien Raum unterschiedlich auf. Bei Eckbeinen ist der Abstand zwischen den Innenseiten wichtig. Bei einem Kreuz oder schrägen Streben prüfen Sie besonders, wo die Füße der Nutzer Platz finden. Ein Mittelfuß schafft Freiheit am Rand, kann sich aber direkt unter einem Sitzplatz breit ausstellen.
Zählen Sie einen Stirnplatz erst als vollwertig, wenn jemand gerade an der Platte sitzen kann. Bei einem schmalen Tisch können die beiden angrenzenden Personen denselben Knie- oder Ellenbogenraum benötigen. Eine sichtbare Lücke auf einem Foto reicht daher nicht als Nachweis.
Eine Esszimmerbank statt einzelner Stühle
Eine Bank kann auf einer Seite eine ruhige Linie bilden und hat zwischen den Plätzen keine einzelnen Armlehnen. Der Platzbedarf pro Person verschwindet dadurch nicht. Rechnen Sie mit der tatsächlich nutzbaren Sitzlänge und berücksichtigen Sie Endlehnen oder eine gebogene Sitzfläche.
Denken Sie auch an den Zugang: Eine Person in der Mitte kommt gegebenenfalls weniger leicht heraus als auf einem einzelnen Stuhl. An einer Wand kann das zu einer kompakten Familienecke passen; bei vielen wechselnden Gästen kann es umständlich sein. Vergleichen Sie deshalb Erreichbarkeit und Kapazität, bevor Sie drei Stühle durch eine Bank ersetzen.
Einen Ausziehtisch für Alltag und Gäste planen
Erstellen Sie für einen Ausziehtisch zwei getrennte Pläne. Notieren Sie die Maße im geschlossenen und ausgezogenen Zustand, die Position der Beine und den Aufbewahrungsort zusätzlicher Stühle. Eine Einlegeplatte verlängert die Tischfläche, doch nicht bei jeder Konstruktion bewegen sich die Beine mit. Der freie Abstand zwischen ihnen kann daher weniger wachsen als die Platte.
Beispiel: von vier auf sechs Plätze
Stellen Sie sich einen Tisch vor, der sich von 160 auf 220 cm verlängern lässt. Geschlossen stehen je zwei Stühle an den Längsseiten. Ausgezogen möchten Sie dort jeweils drei aufstellen. Mit 52 cm breiten Stühlen und zwei 10-cm-Abständen benötigt jede neue Reihe 176 cm, noch ohne Endabstände. Prüfen Sie, ob das ausgezogene Gestell diese Breite samt gewählten Reserven tatsächlich freilässt.
Die zusätzlichen 60 cm Platte ragen außerdem an einem oder beiden Enden weiter in den Raum. Ein mittig ausziehender Tisch verteilt die Veränderung anders als einer, der hauptsächlich an einem Ende länger wird. Zeichnen Sie die tatsächliche Bewegung Ihres Modells. Ein zuvor unproblematischer Schrank kann in der Gästeaufstellung direkt hinter einem Kopfplatz stehen.
Wo bleiben zusätzliche Stühle zwischendurch?
Ein Schlafzimmerstuhl kann als Gästestuhl dienen, wenn Sitzhöhe und Außenmaße zum Tisch passen. Prüfen Sie das vorher. Ein farblich passender Sessel kann zu niedrig, tief oder breit für einen vollwertigen Essplatz sein. Behandeln Sie geliehene oder umgestellte Stühle deshalb als eigene Modelle in Ihrer Rechnung.
Möchten Sie zusätzliche Stühle zusammen lagern, fragen Sie nach ihrer Stapelbarkeit. Schlanke Beine oder eine einfache Form beweisen sie nicht. Nicht dafür vorgesehene Stühle aufeinanderzustellen kann Bezug und Gestell beschädigen.
Die Gästeaufstellung sollte praktikabel sein: Kann eine Person den Tisch nach Anleitung ausziehen, sind die Stühle erreichbar und bleiben die Wege frei? Müssen dafür viele Möbel umgestellt werden, ist das bei wöchentlichen Besuchen weniger angenehm. Das Verhältnis zwischen dauerhaften und zusätzlichen Plätzen hängt also auch davon ab, wie oft Sie die zweite Anordnung nutzen.
Die Anordnung in fünf Schritten testen
- Zeichnen Sie Tischplatte und Gestell maßstäblich, einschließlich des Wegs zur Küche.
- Notieren Sie Gesamtbreite, Tiefe und gegebenenfalls Armlehnenhöhe jedes Stuhls.
- Berechnen Sie jede Längsseite einzeln und verteilen Sie den verbleibenden Platz.
- Prüfen Sie Stirnplätze, Armlehnen und Füße bei gleichzeitig besetzten Plätzen.
- Testen Sie Unterschieben und Aufstehen, auch bei geöffnetem Schrank oder offener Tür.
Wählen Sie danach Ihre tägliche Stuhlzahl. Zwei Gästestühle können anderswo stehen, solange bei Bedarf passende Plätze verfügbar sind. Bestellen Sie kein größeres dauerhaftes Set allein wegen einer allgemeinen Höchstzahl. Weitere Maße prüfen Sie mit unserem Ratgeber zur Stuhlauswahl.
Prüfen Sie auch Teller, Ellenbogen und Tischecken
Stühle zu zählen ist erst die halbe Planung. Legen Sie an jeden vorgesehenen Platz einen Teller, Besteck und ein Glas oder entsprechend große Papierformen. Ergänzen Sie die Dinge, die normalerweise in der Mitte stehen: Schüsseln, Wasserkrug oder Akkuleuchte. So erkennen Sie, ob jede Person einen Essplatz hat oder lediglich genügend leere Stühle um den Tisch passen.
Bei einem schmalen Tisch rücken gegenüberliegende Gedecke näher zur Mitte. Die Platte kann lang genug für drei Stühle pro Seite sein, ohne noch einen praktischen Platz für Servierschüsseln zu bieten. Ein zusätzlicher Kopfplatz benötigt wiederum Platz an den Ecken. Prüfen Sie dort drei Personen gleichzeitig: die Person am Kopfende und ihre beiden nächsten Nachbarn.
Beim runden Tisch zählt der Bereich zur Mitte
Die Rückenlehnen stehen außen weiter auseinander als die Vorderseiten der Sitzplätze. Knie und Füße bewegen sich ebenfalls zur Mitte. Eine gleichmäßige Winkelverteilung kann auf Papier ordentlich aussehen, während ein breiter Mittelfuß das Essen unbequem macht. Schieben Sie deshalb nicht nur leere Stühle unter die Kante, sondern kontrollieren Sie die Beinfreiheit.
Bei einer Eckbank oder einem Tisch an der Wand
Eine Wandseite ist kein nutzbarer Platz, wenn sich dort niemand setzen kann. Ziehen Sie den Tisch nur für Gäste von der Wand weg, zeichnen Sie diese vorübergehende Position samt Laufweg. Auf einer Eckbank muss jemand eventuell an anderen vorbeirutschen, um einen inneren Platz zu verlassen. Das kann zu Ihnen passen, unterscheidet sich aber vom Zugang zu einzelnen Stühlen.
Zählen Sie einen Platz erst mit, wenn eine Person dort normal essen und ihn erreichen kann. Die Stuhlanzahl beschreibt dann nutzbare Sitzplätze statt der maximalen Zahl, die sich um eine Platte stellen lässt.
Häufige Fragen
Passen sechs Stühle an einen 180 cm langen Tisch?
Das ist möglich, zum Beispiel mit zwei Stühlen an jeder Längsseite und je einem an den Stirnseiten. Drei je Längsseite funktionieren nur, wenn Stuhlbreite und Abstand zwischen den Tischbeinen ausreichen.
Wie viel Abstand sollte zwischen zwei Stühlen bleiben?
In einer geraden Reihe sind ungefähr 10–15 cm zwischen den breitesten Stellen ein brauchbarer Ausgangspunkt. Breite Armlehnen und Drehfunktionen können mehr Platz erfordern. Prüfen Sie die tatsächliche Bewegung. [Table du Sud]
Passen Armlehnstühle an einen runden Tisch?
Ja, wenn Gesamtbreite, Armlehnenform und Gestelle miteinander harmonieren. Wegen der schrägen Anordnung lohnt sich eine Stellprobe besonders.
Passen acht Stühle an einen 200 cm langen Tisch?
Manchmal, mit drei Stühlen je Längsseite und einem an jeder Stirnseite. Breite Armlehnstühle, eine schmale Platte oder störende Tischbeine können die Anordnung unpraktisch machen. Prüfen Sie alle acht Plätze zusammen; die Länge allein genügt nicht.
Wie viele Stühle passen an einen 160 cm langen Tisch?
Beginnen Sie mit vier, also zwei pro Längsseite. Sechs Plätze brauchen nutzbare Stirnseiten oder eine andere sorgfältig geprüfte Anordnung. Vier angenehme Alltagsplätze können sinnvoller sein als sechs enge.
Muss man einen Ausziehtisch ausgezogen messen?
Messen Sie beide Zustände. Das Gestell kann beim Ausziehen seine Position verändern, und eine zusätzliche Platte garantiert keine zusätzliche Beinfreiheit. Reservieren Sie auch im Raum genügend Platz für den größeren Tisch und weitere Stühle.
Wählen Sie Stühle für Ihren verfügbaren Platz
Vergleichen Sie die Außenmaße in der Colenis Kollektion. Ela und Oriana unterscheiden sich in ihrer Form; prüfen Sie den Platzbedarf der jeweiligen Ausführung. Kontrollieren Sie anschließend Sitzhöhe und Freiraum unter dem Tisch.

